Filter

Die von Trimetall verwendeten Filtermedien werden aus Naturfasern oder synthetischen Fasern hergestellt. Die Nadelfilze bestehen aus einem Stützgewebe unterschiedlichster Ausprägung und einem spezifisch
aufgenadelten Vlies.
Je nach vorherrschenden Betriebsbedingungen erhält das Filtermedium zusätzlich eine physikalische und/oder chemische Ausrüstung.

MATERIALIEN UND EINSATZBEREICHE

POLYESTER – das wirtschaftlichste und meistverwendete Material in Gewebefiltern findet in fast allen Industriebereichen Verwendung.
In der Zement- und Kalkindustrie wird es in 80 Prozent der Filteranlagen eingesetzt.
POLYACRYLNITRIL – wird aufgrund seiner guten chemischen Beständigkeit     hauptsächlich in Kohlekraftwerken und Mahltrocknungsanlagen eingesetzt.
POLYPHENYLENSULFID (PPS) – für Filtermedien in Kraftwerken (Kohle,
Biomasse und Müll) sowie in der Zementofenentstaubung.
POLYIMID (P-84) – wird in der Filtration bei hohen Temperaturen verwendet.     Infolge seiner charakteristischen Faserstruktur (multilobaler Faserquerschnitt) ist es äußerst effizient in der Abscheidung.
META-ARAMID – ist das Standardfiltermedium für die Entstaubung von Klinkerkühlern und in der Bitumenindustrie.
GLASGEWEBE – ist kostengünstig und beständig bis zu 260 ºC Einsatztempe-     ratur. Dieses Filtermedium wird in der Zementindustrie, in Kraftwerken, bei der Metallverarbeitung, der Carbon-Black-Industrie, der chemischen     Industrie und in der Müllverbrennung eingesetzt. Die Effizienz des Glasgewebes wird mittels einer PTFE-Membrane drastisch erhöht.
PTFE – ist chemisch nicht angreifbar und wird deshalb bei hohen Temperaturen (260 °C) in sehr aggressiver Umgebung, wie in Müllverbrennungsanlagen, Kraftwerken, Zement- und Kalkfabriken sowie in der chemischen Industrie verwendet.